UNIT 7.2|LeseauftragSeiten 221–231
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Selbstfinanzierung

Der Leseauftrag behandelt in einem ersten Abschnitt die Selbstfinanzierung. Dabei wird auch auf die Abgrenzung zum operativen Cash-flow und auf den Zusammenhang zwischen Selbstfinanzierung und Dividendenpolitik eingegangen. Weiter wird die Selbstfinanzierung detailliert erklärt und deren Einordnung in die Finanzierungsformen mittels einer Grafik aufgezeigt. Die Höhe der Selbstfinanzierung und die Dividendenpolitik sind direkt miteinander verbunden. Höhere Gewinnausschüttungen führen zu einer verminderten Selbstfinanzierung und umgekehrt. Im Interesse des Unternehmens, aber auch der Aktionäre, erscheint eine kräftige Selbstfinanzierung zumeist sinnvoll. Dieser Zusammenhang wird im Skript in einem zweiten Schritt näher erläutert. Im dritten Teil wird die Dividendenpolitik beleuchtet, welche eine der zentralen Problemkreise der modernen Corporate Finance ist. Die Dividendenpolitik hat somit sowohl in der Theorie als auch in der Praxis einen sehr hohen Stellenwert. Dabei sollte das Unternehmen versuchen, Wert (aus dem Unternehmen) möglichst optimal an die Aktionär:innen zu transferieren. Im Skript wird deshalb das Thema der Dividendenpolitik sowohl aus theoretischer (Irrelevanzthese nach Miller/Modigliani) als auch in praktischer Hinsicht beleuchtet (Relevanz der Dividendenpolitik und Dividendenzahlung in der Praxis). Ebenfalls findest du im Skript ein rechnerisches Übersichtsbeispiel über verschiedene Möglichkeiten des Werttransfers an die Aktionäre. In unvollkommenen Kapitalmärkten kann die Form des Werttransfers an die Aktionär:innen plötzlich eine sehr bedeutende Rolle spielen. Die Frage der Wahl der geeigneten Möglichkeit ist zentral und aufgrund agency-theoretischer Auswirkungen dieser Dividendenzahlungen (Signalwirkung an die Aktionäre) nicht einfach zu beantworten. Dieses sogenannte "Dividend Puzzle" findest du ebenfalls im Skript wieder.

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